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Jubireise - kulinarisch und kulturell durch die Innerschweiz

Di 15.09.2015 16:53
Autor: Barbara Zimmerlin

Man könnte es Ironie des Schicksals nennen, dass wir am ersten September-Wochenende mit einer Viertelstunde Verspätung ins Jubi-Weekend starteten. Allen Erinnerungsmails und –sms zum Trotz war es ausgerechnet die Hälfte des Organisatorenteams, welche sich verschlafen hatte und deshalb mit Überschallgeschwindigkeit über den Benken zum Treffpunkt in Olten düste. Die Fingernägelabdrücke seiner Frau sind noch heute auf dem Autositz erkennbar, und auch die Sprüche seiner Guggenkollegen waren ihm mit diesem Fauxpas sicher.

Im Car mit Privatchauffeur (an dieser Stelle nochmals ein grosses Dankeschön an Stefan Kämpfen) machten wir uns auf die Reise nach Engelberg mit Endstation Titlis. Mit Kaffee und Gipfeli wurde die Müdigkeit aus den Körpern vertrieben und die ersten amüsanten Unterhaltungen gestartet.

Ein erster Zwischenhalt führte uns in die Schaukäserei Kloster in Engelberg, wo wir mit feinem regionalem Käse, diversem Aufschnitt sowie selber gemachtem Brot und süffigem Weisswein verköstigt wurden. Das Wetter lud leider nicht zum langen Verweilen ein, weshalb wir schnell zur Talstation der Titlisbahnen weiterfuhren. Ausgerüstet mit Rucksack und warmer Bekleidung stiegen wir in die Gondeln und liessen uns auf 3‘200 m ü. M. bringen. So mancher Tourist wurde wohl beim Anblick unserer Trekkingschuhe und Winterjacken neidisch, stapften diese doch vereinzelt mit kurzen Hosen und Sommerschuhen durch den Schnee.

Während eine Gruppe mutiger Hüüler auf Devil-Bikes waghalsig die Strecke zur Zwischenstation Trübsee hinab fuhr, genossen die anderen auf dem Titlis einen Kafi Lutz oder Holdrio und vertrieben sich mit interessanten Gesprächen oder einem Gang durch die Gletschergrotte die Zeit. Es grenzte schon fast an ein Wunder, dass sich bei der Bikeabfahrt niemand verletzte und auch kein Mitglied wegen Höhenkrankheit verarztet werden musste. Es wäre aber nicht eine Reise der Schlosshüüler gewesen, wenn tatsächlich alles so rund gelaufen wäre… Anstatt sich mit allen anderen in sicheren Gondeln zur Talstation transportieren zu lassen, wollte es sich eine kleine Gruppe nicht nehmen lassen, die letzten Kilometer mit einem Trotti zu absolvieren. Man munkelt, dass ein Fahrer beim Temporausch ins Träumen geriet und sich in Gedanken auf der Töffrennstrecke in Dijon befand. Anders ist jedenfalls nicht zu erklären, weshalb die Hose bei der Zieleinfahrt zerfetzt war, auch das darunterliegende Knie nicht besser aussah und nach einer Erstversorgung durch eine erfahrene FaGe ein Besuch im Spital in Luzern notwendig wurde (Leser mit schwachem Magen sollten dieses Foto in der Bildergalerie überspringen).

Nach so viel Action war es Zeit für eine ruhigere Pace. Wir bezogen Quartier in unserer Übernachtungsresidenz „Lion Lodge Luzern“ und eröffneten den Abend mit einem Apéro in der Bourbaki-Bar. Dem Lauftempo nach zu beurteilen, mit welchem wir anschliessend Luzern durchquerten, musste der Hunger sehr gross sein. Die Spitze der Gruppe marschierte im Stechschritt bis zum Restaurant El Divino, in welchem für die knapp 50 Teilnehmer Tische reserviert waren. Mit Fajita à discretion konnten wir uns die Bäuche bis zum Platzen vollschlagen. Das grosszügige Angebot von Poulet- über Crevetten-, Gemüse-, Rindfleisch- bis zu Chilifüllung führte beim Einen oder Anderen durchaus zu einem Engpass im Hosengurt. Auch die offerierten Shots fanden grossen Anklang und wir zogen einmal mehr die Aufmerksamkeit mit unserem Hüüler-Trinkspruch auf uns. Die Anwesenden Gäste mussten ihre Gespräche notgedrungen für eine Minute unterbrechen.

Um den Tag krönend abzuschliessen ging es natürlich in Luzern in den Ausgang. Auf dem Plan standen u.a. „Bar 59“, „Roadhouse“ und „The bruch brothers“. Und einmal mehr bestätigt sich, dass mit fortgeschrittenem Alkoholkonsum die Hemmungen fallen J

Am Sonntag hiess es bereits um 9.00 Uhr auschecken. Erstaunlicherweise war die Stimmung trotz Schlafmangel ausgelassen und man erzählte sich unter Lachen die Erlebnisse der vergangenen Nacht. Um 11.00 Uhr folgte ein weiteres Highlight der Reise. Mit dem Sonntags-Brunch-Schiff tuckerten wir gute zweieinhalb Stunden auf dem Vierwaldstättersee herum und genossen das kulinarische Angebot an Bord. Ein weiteres Mal konnten wir in vollen Zügen schlemmen denn das Buffet bot alles, was das Herz begehrt.

Nach der Schiffrundfahrt galt es die Beine ein wenig zu vertreten und es näherte sich der letzte Programmpunkt. Bis dahin hatten wir uns sportlich betätigt und diverse kulinarische Höhepunkte erlebt. Es fehlte also noch das Kulturelle. Beim Fritschibrunnen trafen wir zwei „Hostessen“, welche uns in zwei Gruppen auf eine Führung durch das fasnächtliche Luzern nahmen. Nebst der Entstehungsgeschichte erzählten sie uns viele Anekdoten zur Luzerner Fasnacht und Begriffe wie Tagwacht, Urknall, Schmutziger Donnerstag und viele mehr wurden erläutert.

Bevor wir die Heimreise antraten machten wir einen letzten Halt an der Reuss und genossen in der Vinothek des Restaurants Opus zu leckeren Häppchen einen herrlichen Tropfen. Allmählich machten sich die zwei Tage bemerkbar und eine leichte Müdigkeit breitete sich in der Gruppe aus. Einzig die beiden jüngsten Teilnehmer waren nach wie vor topfit und hielten ihre Eltern auf Trab. Auf Trab gehalten wurde allerdings auch Jacqueline, die nette Bedienung in der Vinothek. Die Müdigkeit hatte wie es scheint keinen Einfluss auf den Durst. Munter und zufrieden kehrten alle nach Olten zurück und werden die Reise sicher noch lange in Erinnerung behalten.

Zum Schluss bleibt nur, Mimi und Remi ein riesiges Dankeschön für die absolute top Organisation und zwei erlebnisreiche und lustige Tage auszusprechen. Das Jubiläumsjahr wurde gebührend eingeläutet und wir freuen uns, im Laufe der Saison mit weiteren Festivitäten das 25jährige Jubiläum der Schlosshüüler Lostorf zu zelebrieren.

Gugge-Brunch bei strahlendem Sonnenschein

Di 30.06.2015 09:35
Autor: Barbara Zimmerlin

Nachdem uns im letzten Jahr der Wettergott nicht wirklich wohl gesonnen war, schien er dieses Mal etwas wettmachen zu wollen und bescherte uns am vergangenen Wochenende traumhaftes Brunch-Wetter. Über Hundert Gäste pilgerten nach Lostorf ins Schützenhaus, um sich von fleissigen Hüülern kulinarisch verwöhnen zu lassen.

Berieselt von urchiger Ländlermusik suchten sich die Gäste ein Plätzchen im Schatten und stürzten sich danach auf das grosszügige Buffet. Nebst Rösti, Spiegelei und Speck bot dieses selbstgebackenen Zopf und Brot, vielfältige Fleisch- und Käseplatten sowie Lachs. Auch die Liebhaber von Süssem kamen nicht zu kurz und konnten unter Marmelade, Honig und Nutella auswählen. Frischer Fruchtsalat sowie Desserts aus Hüüler-Händen rundeten das Angebot ab. Ein besonderes Augenmerk galt in diesem Jahr sicher auch der originellen Tischdeko. Um die herumschwirrenden Insekten nicht unnötig durch Frischblumen anzuziehen, hat Betty in filigraner Kleinarbeit Origami-Blumen und –Schmetterlinge hingezaubert, welche für ein sommerlich-festliches Ambiente sorgten.

Nach der Schlemmerei luden die warmen Temperaturen dazu ein, noch ein wenig zu verweilen und den einen oder anderen Schwatz zu halten. Die Stimmung war ausgelassen, es wurde viel gelacht und das wundervolle Wetter genossen.

Herzlichen Dank an all unsere Gäste für die tolle Unterstützung und die vielen Komplimente... wir freuen uns bereits heute, Euch im nächsten Jahr wieder verwöhnen zu dürfen.
 

Volles Engagement - auf und neben der Bühne

Di 17.02.2015 17:00
Autor: Thomas Huber

Im vergangenen Mai hat uns Mazze  für die Open-Water-Challenge nominiert. Rund einen Monat später haben wir ihn mit einer stimmungsvollen Beach-Crash-Party im Downstairs überrascht und seine Bar ein wenig umgestaltet. Natürlich haben wir diese Nomination nicht einfach auf uns sitzen lassen und Mazze aufgefordert für jedes Getränk an diesem Abend einen Franken zu spenden. Mehr zu diesem ausgelassenen Abend im Video.

An unserem heutigen Auftritt im Buechehof hat uns Mazze überrascht, seine Schuld ehrenvoll eingelöst und dem Buechehof unglaubliche 500 Franken gespendet. Vielen herzlichen Dank für diese grosszügige Aktion! Auch ein riesen Dankeschön,  Kompliment und Respekt was du mit deinem Team für die Fasnacht machst, du bist einfach ein super Typ!

An dieser Stelle möchten wir auch unsere Freunde der Guggi Zunft nochmal an die Nomination erinnern... es ist bald wieder Juni und vielleicht packt ihr es ja dieses Jahr :-)


Obernaar Räffu I meets Schlosshüüler

Do 20.11.2014 17:30
Autor: Thomas Huber

An der gestrigen Probe besuchte uns der künftige Obernaar Räffu I mit einigen Trabanten. Nach einem stimmungsvollen Auftakt unsererseits mit dem Obernaaren-Lied „Millionen von Sternen“ begrüsste uns Räffu I mit einer unterhaltsamen Ansprache. Nebst geschichtlichen Highlights zu unserem Verein wagte er bereits einen kleinen Ausblick auf die Oltner Fasnacht unter dem Motto „Grande Carnevale“. Beim Apéro stiessen wir gemeinsam auf die bevorstehende Fasnacht an und tauschten reichlich schöne Erinnerungen aus vergangenen Zeiten aus. Im Anschluss spielten wir noch ein paar Stücke unseres neuen Repertoires und spannten die vier Sänger gleich in unseren Instrumentenreihen ein. Als krönender Abschluss sangen wir gemeinsam mit Begleitung von Gitarre und „Schlagzeug“ ein paar altbekannte Songs aus ihrem stimmungsvollen Sammelsurium.

Eines können wir bereits vorwegnehmen: „Es gibt eine grossartige, stimmungsvolle und kunterbunte Fasnacht geprägt von einem Herzblut-Obernaar mit einer fantastischen Zunft im Rücken!“ Gemeinsam mit Räffu I freuen wir uns riesig auf die kommende Zeit und werden der Oltner Fasnacht eine ordentliche Ladung „Lostorfer-Power“ verpassen.

Die Obernaaren-Sonnenbrille ist übrigens DER Hingucker an der Oltner Fasnacht. Wir haben gleich mal 50 Stück für unsere Mitglieder gekauft und unterstützen so die Altstadt-Zunft… hilf auch du mit und erwirb dein persönliches Exemplar beim nächsten Zünfter. Die Brille hat übrigens lebenslängliche Müde-Fasnachts-Augen-Abdeck-Garantie :-)

Vielen Dank an Räffu, Raimi, Beat und Thömu für euren Besuch bei uns. Wir wünschen euch viel Erfolg bei den Vorbereitungen und freuen uns auf eine bombastische Fasnacht mit viel „Bula-Bula“.


Eure Schlosshüüler

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